Axamenta
(aufgelöst)

Herkunft: Provinz Antwerpen, Belgien
Genre: Wechselt mit jedem Album
Beschreibung: Ex-Axamenta-Gitarrist und Keyboarder Yves Huts (Jetzt bei Epica) hat es mal als “Fantasy Metal” bezeichnet, was ich aber völlig unpassend finde, da ich bei dieser Beschreibung eher an kitschigen Power-Metal denken mußte, ein Genre, mit dem Axamenta irgendwie so gar nichts gemein hat.
Zum Debut “Nox Draconis Argenti” paßt der Begriff “Fantasy-Metal” noch am ehesten. Vor allem das Intro trägt hier noch deutlich die Handschrift von Herrn Huts, wie man schnell merkt, wenn man “The Score” von Epica kennt. Auf den anderen Nummern mischen sich Black-Metal-Elemente in die epischen Keyboardklänge, prägend sind vor allem die außerordentlich vielseitigen Grim-Vocals von Peter Meynckens, dem einzigen Mitglied des “Codex-Barathri”-Line-Ups das immernoch in der Band ist: Der Mann schafft es das ganze Spektrum von tiefen Grunts bis zu Black-Metal-Gefauche abzudecken und zwar so akzentuiert daß die Kollegen von einigen etablierten Bands dagegen ziemlich alt aussehen. Hin und wieder werden die Grunts und Screams abgelöst von vereinzelten Chören und clean Vocals.
Auf dem zweiten Album “Codex Barathri” treten die Keyboards dann etwas in den Hintergrund, die Sängerin, die beim Debut noch mit an Bord war, fehlt jetzt und überhaupt geht alles etwas mehr in Richtung Black Metal.
Mit dem neuesten Werk „Ever-Arch-I-Techture“ hat die Band das Kunststück geschafft, sich selbst treu zu bleiben und sich gleichzeitig neu zu erfinden.
Es gibt von allem ein Bißchen mehr: Mehr Tempo, mehr Bombast (vor allem dadurch, daß die Keyboards durch Orchester-Samples ersetzt wurden), in einem einzigen Song sind zum Teil so viele Ideen verarbeitet, daß es bei anderen Bands für ein ganzes Album gereicht hätte. Es gibt gespenstische Intros (”Incognation”), atemberaubendes Drumming, Headbang-Passagen bei denen es schwer fällt, den Kopf still zu halten, orientalische Einflüsse (”A Nation in Atrophy”), Thrash-Riffs und sogar eine “Humppa”-Passage (”Ever-Arch-I-Techture”). Dennoch wirkt es nie überladen.
Spätestens mit diesem Album sprengen Axamenta die Grenzen jeglicher Genreschubladen.
Website: axamenta.com
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Du bist also diejenige die die Rezension auf Amazon.de zu Arch i Tech Ture geschrieben hat ;)
Kommentar am 7. Juni 2007 um 11:21
Ich wollte dir nur noch Danke sagen dass du mich damals mit deiner Amazonrezension (jaaah, die) dazu gebracht hast Ever-Arch-I-Tech-Ture zu kaufen. Mittlerweile ist Axamenta meine Lieblingsband. Also: Danke :).
Kommentar am 4. März 2008 um 17:15